Gartenarbeit im Januar

Im Januar ist frische Luft und Bewegung im Garten, vor allem wenn sich die Wintersonne zeigt, sehr angenehm.

Steckhölzer schneiden

An frostfreien Tagen können Sie jetzt Steckhölzer von Sträuchern schneiden. Triebe, die im letzten Jahr gewachsen sind, eignen sich besonders gut. Die oft weichen und dünnen Triebspitzen werden entfernt und die Hölzer werden auf ca. 20 cm gekürzt. Die Hölzer sollten an jedem Ende mit einer Knospe abschließen. Jetzt können Sie die Hölzer direkt in den Gartenboden, der mit Humus und Sand vorher gut aufgelockert werden sollte, stecken. Das Steckholz soll zu ca. 2/3 mit der Erde bedeckt sein.

Bäume und Sträucher schneiden

Wichtig ist, scharfe und saubere Werkzeuge beim Schneiden verwenden.
Obstbäume und Sträucher nicht schneiden wenn die Außentemperaturen unter -5°C sind. Bei diesen Temperaturen ist Holz recht brüchig ist und verheilt sehr schlecht.
Beerenobst kann grundsätzlich das ganze Jahr über geschnitten werden. Steinobst nicht im Winter ! schneiden (z.B. Kirschen, Mirabellen, Pflaumen usw. direkt nach der Ernte schneiden. Beim Beerenobst soll der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel gekürzt werden. Damit erzielt man eine optimale Verzweigung des Strauches. Vor allem bei Johannisbeeren und Stachelbeeren ist dieser Rückschnitt wichtig.

Kernobst (z.B. Apfel, Birne usw.) kann problemlos das ganze Jahr über geschnitten werden.

Äste und Zweige, die parallel zueinander wachsen und Äste die sich überkreuzen, sind zu entfernen. Sie konkurrieren miteinander da sie aneinander scheuern und sich gegenseitig oft verletzten. Außerdem machen Sie sich Licht und Platz streitig. Äste, die nach Innen wachsen, behindern andere Zweige und bilden kaum Blüten bzw. Früchte aus. Solche Zweige müssen auch auslichtet werden. Senkrecht wachsende Äste tragen oft nicht viele Früchte. Der optimale Winkel eines Astes liegt bei ca. 35° zwischen Ast und Ebene.

Größere Schnittwunden an Bäumen mit Baumwachs oder speziellen Wundverschlußmitteln versiegeln.

Äste sollen komplett bis zum Ansatz entfernt werden. In stehengelassene Aststümpfe können sich Bakterien und Pilze einnisten. Außerdem bilden sich an Stümpfen nicht erwünschte Neuaustriebe. Besser ist es ganze Äste zu entfernen als immer wieder einzelne Äste in Resten stehen zu lassen.

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