Ihr: www.garten-schlueter.de wünscht Ihnen viel Gartenfreude.
Hier einige Gartentipps für Juli.
Rosen zum letzten Mal düngen.Gut ausgereifte Rosentriebe sind die beste Garantie für Frosthärte. Versorgen Sie Ende des Monats die Pflanzen zum letzten Mal mit einem kalireichen Volldünger. Arbeiten Sie diesen oberflächlich in den Boden ein und bewässern Sie das Beet. Späteres Düngen gefährdet das Ausreifen des Holzes.
Staudenpflege. Größere, ältere Stauden benötigen bei Trockenheit besonders viel Wasser, Sie sollten ihnen ab und zu eine Extra-Ration Wasser zukommen lassen. Nach der Blüte sollten Sie die Beetstauden zurückschneiden und das Stützmaterial entfernen. Schneiden Sie die Triebe eine Handbreit über dem Boden ab. Düngen und wässern Sie die Stauden, um ausreichend Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Einen Rückschnitt benötigen z.B. Rittersporn, Berufkraut (Erigeron), Türkenmohn, Lupinen und Sommersalbei. Einige Stauden wie Rosen, Hortensien, Flieder, Begonien, Rittersporn, Astern und Anemonen sind anfällig für Mehltau, das zerstörend auf die Pflanzen wirkt. Untersuchen Sie Ihre Pflanzen sorgfältig auf diese Krankheit und gehen Sie bei ersten Anzeichen sofort mit einem Mehltaumittel dagegen an. Auch Blattläuse sollten Sie gleich bekämpfen.
Rasen pflegen. In der wärmeren Jahreszeit im Juli und August reicht es aus, wenn Sie den Rasen alle 14 Tage mähen. Die Schnitthöhe sollte 4 cm betragen, auf keinen Fall kürzer, da sich sonst Kahlstellen, Vermoosung und Unkrautwuchs einstellen können. Bei längeren Trockenperioden sollten Sie Ihren Rasen gründlich bewässern. Sattgrün bleibt der Rasen den ganzen Sommer über nur, wenn den Graspflanzen genügend Wasser zur Verfügung steht. Fehlender Niederschlag muß also durch Beregnen ausgeglichen werden. Auf mittelschwerem Boden sollten Sie einmal in der Woche 10 bis 15 Liter Wasser pro Quadratmeter sprengen. Bei leichten, sandigen Böden müssen Sie öfter bewässern, während auf schwerem, bindigem Erdreich ein Beregnen auch im Abstand von 14 Tagen erfolgen kann.
Auf keinen Fall sollten Sie häufig und nur kurz beregnen. Wird der Rasen täglich feucht gehalten, suchen und bekommen die Wurzeln das notwendige Wasser nur in der oberen Bodenschicht und bilden kein tiefreichendes System aus. Wo die Wurzeln dicht unter der Oberfläche verlaufen, ist der Rasen in Trockenperioden besonders anfällig und nur wenig belastbar.
Verfärbt sich Ihr Rasen und verliert sein kräftiges Grün, dann kann ein Nährstoffmangel, vorallem an Stickstoff, vorliegen. Durch Düngung können Sie Ihrem Rasen die fehlenden Nährstoffe verabreichen. Nicht geeignet sind mineralische Einzel- und Volldünger, da diese ein stoßweises Wachsen der Gräser bewirken und den Schnittaufwand erhöhen. Nutzen Sie für Ihren Rasen umweltfreundliche Rasendünger, die langzeitlich wirken. Stickstoff fließt langsam und gleichmässig und sorgt so für ein ausgeglichenes Wachstum. Rasenunkräuter und Pilzkrankheiten sollten Sie sofort bekämpfen, damit sie sich nicht ausbreiten.
Obstgarten Ernte im Obstgarten. Die Zeit der großen Obst-Ernte in Ihrem Garten beginnt. Nachdem die Saison der einmaltragenden Erdbeeren zu Ende geht, können Sie jetzt die mehrmalstragenden Sorten ernten. Auch Stachelbeeren, Johannisbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren können Sie jetzt pflücken.Wenn Sie es geschafft haben, Schädlinge abzuwenden, dann können Sie jetzt mit der Kirschernte beginnen. Auch die ersten Pflaumen können genossen werden.
Erdbeeren pflanzen.Wenn Sie im kommenden Jahr leckere Erdbeeren ernten wollen, sollten Sie frühe Sorten etwa Ende Juli, späte bis Anfang August pflanzen. Dafür legen Sie am besten ein neues Beet an. Am selben Standort sollten nur etwa alle 3 bis 4 Jahre Erdbeeren gepflanzt werden, damit der Krankheitsdruck nicht zu groß wird. Erdbeeren gedeihen am besten in einem lockeren, humusreichen Boden. Sandböden, Lehm- oder Tonböden können Sie mit Humus -insbesondere Kompost – verbessern, den Sie ca. 10 Tage vor dem Pflanzen einarbeiten.




