Gartenarbeit im August.

Sollten Ihre Narzissen, Krosussen, Märzenbecher oder Schneeglöckchen zu eng stehen, können Sie diese jetzt herausnehmen und neu setzen. Graben Sie die Zwiebeln von frostbeständigen Knollen- und Zwiebelgewächsen vorsichtig aus, schütteln Sie die grobe Erde ab und sortieren Sie schwache Zwiebeln aus. Lassen Sie die Zwiebeln an einem kühlen, schattigen Platz eine knappe Woche antrocknen. Entfernen Sie Wurzelreste und lockere Schalen und pflanzen Sie die Zwiebeln an einem gut vorbereiteten Platz wieder in die Erde. Geben Sie leicht gekalkten Kompost auf die neuen Beete. Pflanzen Sie niemals die gleichen Zwiebeln an der gleiche Stelle. Winterlinge und Herbstkrokusse dürfen nicht so lange trocknen sondern müssen sofort wieder in den Boden.

Lavendelbüsche verlangen regelmäßigen Rückschnitt, um ihr gesundes, kompaktes Aussehen zu erhalten. Nach der Blüte sollten Sie deshalb die Blütenstengel abschneiden und die Triebspitzen ca. 3 cm kürzen. Einen stärkeren Rückschnitt können Sie, falls nötig, im Frühling vornehmen.
Kübelpflanzen düngen und wässern. An heißen Tagen brauchen Ihre Kübelpflanzen viel Wasser. Gießen Sie die Kübel, bis der Erdballen ganz durchfeuchtet ist. Da die Nährstoffe in der Erde jetzt meist verbraucht sind, sollten Sie einmal pro Woche flüssig nachdüngen. Ein sicheres Zeichen für Nährstoffmangel sind ältere Blätter, die vergilben. Fuchsien, Margeriten und Oleander entwickeln mehr Blütenknospen, wenn man welke Blüten abschneidet.

Hecken schneiden. Zur guten Pflege Ihrer Hecke gehört der zweimalige Schnitt im belaubten Zustand. Der beste Zeitpunkt dafür ist Ende Juni und im August. Achten Sie auf brütende Vögel. Für den Schnitt am besten geeignet sind trübe, regnerische Tage. Schneiden Sie zunächst die Oberseite waagerecht. Anschließend kommen die Seitenwände. Schneiden Sie diese von unten nach oben. Die Hecke sollte unten breiter sein als oben, damit die unteren Teile genügend Licht bekommen und nicht verkahlen.

Stauden pflegen. Stauden geben ein gepflegteres Bild ab, wenn Sie Verblühtes regelmäßig entfernen. Viele blühen sogar besser und reicher, da die Saatansätze die Pflanzen schwächen. Auch Ihre Sommerblumen sollten Sie bis Sommerende immer wieder ausputzen. Von reichblühenden Stauden sollten Sie öfter einen Strauß für die Vase schneiden, besonders von denen, die einen Nachflor bringen.Halten Sie den Boden zwischen den Stauden locker und entfernen Sie das Unkraut. Geben Sie eine 5 cm hohe Mulchschicht auf den Boden, um den Unkrautwuchs einzudämmen und dem Boden wichtige Nährstoffe zuzuführen. Bei anhaltender Trockenheit bewässern Sie Ihre Pflanzen ausreichend. Achten Sie auf Schädlinge und Krankheiten und bekämpfen Sie diese rechtzeitig.

Rosenpflege. Ihre Rosen benötigen besonders viel Pflege. Bei Trockenheit sollten Sie Ihre Rosen gründlich bewässern. Dabei ist es wichtig, dass Sie nicht oft und wenig sondern einmal pro Woche reichlich Wasser in den Boden geben. Das Gießwasser muss den Boden gut durchdringen, damit es zu den Wurzeln gelangt. Einmal pro Woche sollten Sie auch die Bodenoberfläche lockern, damit das Wasser gut in das Erdreich einsickern kann. Putzen Sie Verblühtes aus, um Samenbildung zu vermeiden, die die Pflanzen unnötig schwächt. Wildtriebe, die von der Unterlage aus dem Boden kommen, werden an der Ursprungsstelle, die Sie freilegen müssen, komplett ausgerissen. Schützen Sie Ihre Rosen durch gezieltes Spritzes vor Krankheiten.

Erdbeeren. Jetzt werden Erdbeeren gepflanzt. Bei bestehende Erdbeeren kann man den Ertrag steigern, hier sollten Sie die Pflanzen besonders gut pflegen. Sorgen Sie dafür, dass die Beete regelmäßig, mittelhoch bewässert werden. Die Pflanzen dürfen nicht ertränkt werden. Gegen Krankheiten wie Mehltau und Schädlinge sollten Sie sofort angehen. Entfernen Sie alle Ableger, die sich an den Erdbeerpflanzen bilden, damit die gesamte Wuchskraft ins Herz der Mutterpflanze gelangen und dort für die Anlage von Blütenknospen genutzt werden kann.
Beerenobst. Nach der Ernte benötigen Ihre Beerenobststräucher einiges an Pflege. Die Schwarze Johannisbeere ist in der Pflege am einfachsten. In den ersten beiden Jahren müssen Sie nur schwache Bodentriebe beseitigen. Im dritten Jahr schneiden Sie das Holz nach der Ernte am Boden weg und lassen eine handvoll Jungtriebe dafür stehen. Jeder weitere Schnitt wird überflüssig.
Aufwendiger ist es da schon mit den Roten Johannisbeeren. Sobald diese 4 Jahre alt sind, sollten Sie sie jährlich auslichten. Schneiden Sie ältere Bodenzweige und schwache Jungtriebe heraus. Einige kräftige Jungtriebe lassen Sie stehen, die überzähligen entfernen Sie ebenfalls. Wirkt Ihr Strauch kahl, kürzen Sie die Endtriebe um ein Drittel ein. Das fördert die Verzweigung und die Fruchtbarkeit.
Der Sommerschnitt bei Stachelbeeren sorgt dafür, dass immer wieder kräftige Jungtriebe aus dem Wurzelhals hervorgehen. Ab dem 3. Jahr sollten Sie dann den Auslichtungsschnitt vornehmen und wie bei den Johannisbeeren alte Zweige entfernen und kräftige Jungtriebe als Ersatz stehen lassen. Wird Ihr Strauch zu dicht, kürzen Sie die Seitentriebe ein wenig ein.
Himbeeren werden ebenfalls direkt nach der Ernte dicht über dem Boden geschnitten. Lassen Sie nur die kräftigsten Bodentriebe stehen, 6 sind für eine Pflanze ausreichend. Nach dem Schnitt lockern Sie den Boden, entfernen Unkraut und geben Sie eine Mulchdecke aus humusbildenen Stoffen auf den Boden. Das bietet Ihren Himbeeren Schutz. Bei Brombeeren gehen Sie ebenso vor wie bei den Himbeeren.

Schnitt der Obstbäume. Durch richtigen Schnitt können Sie die Fruchtqualität und –größe Ihrer Obstbäume verbessern. Allgemeines Ziel des Obstbaumschnitts ist es, ein ausgeglichenes Wachstum zwischen den Holztrieben und dem Blütenholz herzustellen bzw. zu halten. Bei jungen Bäumen können Sie dieses Gleichgewicht durch den Aufbauschnitt herstellen. Bei Bäumen, die im Hauptertragsalter stehen, sollten Sie durch regelmäßige Auslichtungsschnitte das Gleichgewicht möglichst lange erhalten. Alte Bäume müssen Sie durch Verjüngungsschnitte zu vermehrter Holztriebbildung anregen.
Alte Apfel- und Birnenbäume, die kaum noch neue Triebe bilden, sollten Sie möglichst im November, spätestens aber bis Anfang Februar schneiden, damit keine Reservestoffe verloren gehen und der Wuchs nicht gebremst wird. Jüngere Bäume, die noch sehr viele neue Triebe bilden, schneiden Sie am Besten 6-8 Wochen vor Austriebsbeginn, ungefähr Anfang März, um den Wuchs zu bremsen. Den Auslichtungsschnitt bei älteren, wüchsigen Kernobstbäumen können Sie von Dezember bis Februar vornehmen.
Verwenden Sie für den Schnitt nur scharfe Gartenscheren, damit es saubere Wunden gibt. An der Qualität der Gartenschere sollten Sie nicht sparen, denn hochwertiges Schneidewerkzeug erleichtert die Arbeit und verbessert das Ergebnis.

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Erdbeeren werden gepflanzt

Im August Erdbeeren pfanzenJetzt im August werden Erdbeeren gepflanzt.

Bei bestehenden Erdbeeren kann man den Ertrag steigern, wenn Sie die Pflanzen besonders gut pflegen.
Sorgen Sie dafür, dass die Beete regelmäßig, mittelhoch bewässert werden. Die Pflanzen dürfen nicht ertränkt werden.

Gegen Krankheiten wie Mehltau und Schädlinge sollten Sie sofort angehen. Entfernen Sie alle Ableger, die sich an den Erdbeerpflanzen bilden, damit die gesamte Wuchskraft ins Herz der Mutterpflanze gelangen und dort für die Anlage von neuen Blütenknospen genutzt werden kann.

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