Die meisten Pflanzen werden heute in Containern angeboten und können deshalb fast das ganze Jahr über, bis auf die Frostperiode im Winter, gepflanzt werden.
Aber der Herbst ist die beste Pflanzzeit für fast alle winterharten Gehölze.
Bei der Pflanzung im Herbst ist der Bodenkontakt mit den Wurzeln der Ballen oder Topfpflanzen besser als bei der Pflanzung im Frühjahr. Im Winter können dann die beim Pflanzen entstandenen Hohlräume durch die feuchte Witterung viel besser als im Frühjahr geschlossen werden. Die Wurzelbildung ist trotz der kühlen Witterung in vollem Gange. Nur bei Frost wird das Wachstum unterbrochen.
Im Herbst gepflanzte Gehölze können besser in das Frühjahr starten, denn schon beim Austrieb ist eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung über die neu gebildeten Wurzeln möglich.
Duftrosen erfreuen sich großer Nachfrage.
Es sind wieder im hohen Maße gut duftende Rosen gefragt, nachdem lange Zeit mehr Wert auf die Farben und Formen der Rosen gelegt wurde.
Neu im Programm ist die besonders kräftig duftende Rose ‘Augusta Luise’ , die mit riesigen, nostalgischen Blüten in pfirsichrosa je nach Witterung, auch in champagner-rosa ihre Blüte zur Schau stellt. Durch ihr gesundes, dunkelgrünes Laub ist diese Rose als sehr gesund und robust zu bezeichnen.
Im dunklen kupfer-orange, mit schalenförmigen, nostalgisch gefüllten Blüten und einem guten Duft erfreut uns die Sorte ‘Chippendale’. Diese Rose ist durch ihre hohe Blattgesundheit als überaus widerstandfähig gegenüber Rosenkrankheiten zu bezeichnen.
Eine weitere, sehr schöne Edelrose, die Rose ‘Comtessa’ ist stark blühfreudig und mit ihren großen, rein cremefarbigen Blumen, die sehr stark gefüllt sind, eine willig treibende Schnittsorte. Mit ihrem Edelrosenduft und den flachen, nostalgischen Blüten kann diese Rose in jedem Garten überzeugen.
In einem weichen zartrosa überzeugt die Rosen-Neuheit ‘Mariatheresia’. Diese stark buschig wachsende Floribundarose, mit den nostalgisch gefüllten Blütenschalen und den geviertelten Blüten wie für alte Rosensorten typisch, überzeugt mit einer Blütenfülle den ganzen Sommer lang. Durch den guten Kontrast des dunkelgrünen gesunden Laubes zur strahlend rosa Blüte und durch einen bogig überhängenden Wuchs erhält diese Rose einen romantisches Flair. Diese Sorte überzeugt, auch ohne großen Duft zu versprühen.
Eßbare Blütenstauden für Ihren Garten.
Jetzt im Herbst ist die Zeit, den Garten neu zu planen und umzugestalten.
Um Ihren Speiseplan im nächsten Jahr interessanter zu gestalten, denken Sie jetzt daran eßbare Blütenstauden mit einzuplanen und zu pflanzen.
Daran können Sie naschen:
Phlox – Die Flammenblume gibt es in vielen Farben und ihr Geschmack ist süß wie Honig.
Hemerocallis – Die Taglilie mit ihren in vielen Farbmischungen leuchtenden glockenförmigen Blüten schmeckt frisch und knackig.
Lavandula – Der Lavendel bietet nicht nur den würzigen Geschmack seiner Blätter. Auch die Blüten sind eßbar und können auf Kuchen oder Desserts und in frischen Salaten oder Dressings als Dekoration eingesetzt werden.
Achillea – Die Schafgarbe mit ihrer in prächtigen Farben leuchtenden Blütendolde in gelb, rot, terracotta oder auch in zarten Farben von cremegelb über feines rosa in sämtlichen Farbschattierungen. Ihre Blüten schmecken leicht bitter und können medizinische Verwendung in Tees oder in Ölen finden.
Der Herbst ist die Beste Zeit zum Pflanzen. Egal ob Sie wurzelnacktes Obst oder Containerware bevorzugen.
Wenn Sie planen mehr Obst aus dem eigenen Garten ernten zu wollen, dann liegen Sie völlig richtig, wenn Sie gleich anfangen mit der Umsetzung.
Dann können Sie im nächsten Jahr schon die ersten Beerenfrüchte ernten.
Amaryllis – Ritterstern, für Ihr Blumenfenster im Herbst und im Winter
Jetzt eintopfen und in 6 – 8 Wochen erwartet Sie eine große Blütenpracht.
Die Amaryllis-Knolle wird direkt nach dem Kauf in einen Blumentopf mit guter Blumenerde eingetopft. Etwa 1/3 der Knolle in die Erde Pflanzen, 2/3 der Blumenzwiebel soll über der Erde zu sehen sein. Der Blumentopf soll nicht zu groß sein, mehr als eine Fingerbreite zwischen der Zwiebel und dem inneren Rand des Topfes ist nicht ratsam.
Jetzt kann der Topf in einem mäßig warmen Zimmer, nicht zu hell aufgestellt werden. Dort darf die Pflanze bis zum deutlichen Knospenaustrieb, nicht gegossen werden.
Danach kann die Pflanze wärmer und heller gestellt werden.
Jetzt gibt es im Gemüsegarten noch eine Menge zu ernten.
Gemüse, dass Sie lagern möchten, ernten Sie am Besten nachmittags, an einem sonnigen, trockenen Tag.
Da es bei guter Witterung im Oktober noch zu einem guten Wachstum von Wurzelgemüse kommt, sollten wir diese Gemüsesorten noch eine Zeit lang stehen lassen. Solange Wurzelgemüse im Boden verbleibt, ist es auch bei derzeitiger Witterung am Besten geschützt und kann außerdem noch gut Reserve- und Nährstoffe zur besseren Lagerfähigkeit und zum Besseren Geschmack aufnehmen.
Wintergemüse wie Porree, Knollensellerie oder Winterkohl sollte jetzt noch bei Bedarf weiter gegossen werden.
Blaue Heckenkirsche
Die Maibeere ist ein Kleinstrauch, der je nach Bodenverhältnissen bis zu 1,50 m hoch wird.
Die Pflanze blüht Ende April – Anfang Mai und hat kleine trichterförmige, cremeweiße Blüten. Durch Insektenbestäubung entsteht daraus eine kugelig verwachsene Doppel-Beere in schwarz mit blau bereifter Schale, die süßlich-bitter schmeckt. Die Fruchtreife ist schon Ende Mai – Mitte Juni abgeschlossen. Die Frucht kann von Mai bis Juni geerntet werden.
Die Maibeere ist in Mitteleuropa vor allem im Alpenland verbreitet. Bevorzugt werden von der Maibeere lichte bis halbschattige Wälder und sie liebt einen frischen, feuchten sauren Humusboden und meidet kalkhaltige Bodenverhältnisse. Dieser Kleinstrauch ist außerordentlich frosthart.
Es gibt verschiedene Kultursorten der Maibeere, deren Ertrag ist wesentlich höher als der Ertrag der Wildart. Um den Ertrag erfolgreich zu gestalten, müssen mindestens zwei Sträucher, die sich gegenseitig befruchten, zusammen gepflanzt werden.
Zum Anbau der Kultursorten sollte der Boden möglichst feucht und sauer sein, wobei saure Rohhumus-, Lehm- und Sandböden für den Anbau in Frage kommen. Die Heckenkirsche ist zwar sehr gut frosthart, verträgt aber keine Trockenheit.