Mischkulturen zur Vorbeugung gegen Krankheiten und Pflanzenschädlinge
In der Natur finden sich an einem Ort immer Gewächse zusammen, die sich optimal ergänzen und den Standortbedingungen optimal angepasst sind. Pflanzen, die sich auf diese Weise finden sind gute Nachbarn.
In der Mischkultur im Garten wird auch eine vielseitige und harmonische Pflanzengemeinschaft angestrebt. Die verschiedenen Gewächse auf einem Beet sollen sich optimal ergänzen.
Die verschiedenen Pflanzen einer Mischkulturen entnehmen dem Boden unterschiedliche Nährstoffe und geben selbst Substanzen aus ihrem Stoffwechsel an den Boden zurück. Weiterhin spielen auch die Wurzelausscheidungen und der Pflanzenduft ebenfalls eine wichtige Rolle für die Nachbarschaft. Manche Gewächse gehen ein oder verkümmern, wenn sie nebeneinander wachsen sollen, andere hingegen fördern sich gegenseitig im Wuchs. Stark aromatische Würzpflanzen können zum kräftigeren Wohlgeschmack ihrer Nachbarpflanzen beitragen.
Bestimmte Pflanzennachbarschaften, vor allem mit Kräutern, wirken vorbeugend oder abwehrend auf Krankheiten oder Schädlinge.
Es dürfen keine Pflanzen nebeneinander gesetzt werden, die die gleichen Schädlinge anziehen. Bei falscher Zusammenstellung kann eine Wuchshemmung eintreten.
Die winterliche Ruhe ist für den Gemüsegärtner jetzt zu Ende.
Gegen Ende Februar können ohne Bedenken die ersten Arbeiten in Angriff genommen werden. Die Sonneneinstrahlung ist bereits so stark, daß auch im unbeheizten Gewächshaus mit der Aufzucht der Pflanzen begonnen werden kann.
Frühe Sorten von Pflanzkartoffeln können nun zum Vorkeimen in mit Erde gefüllten Kisten gesetzt und an einem hellen Ort aufgestellt werden.
Mangold, Kohlrabi und Rettich können in Pflanztöpfen schon vorgezogen und später in den Garten umgesetzt werden.
Kürbis, Gurken, Zucchini, Tomaten und Paprika sollten erst, je nach Witterungsverlauf, erst ab Mitte – Ende März im Gewächshaus angepflanzt/angezogen werden.
Damit Sie auch die Früchte Ihrer Arbeit ernten können, ist es wichtig, gute, gesunde und ertragreiche Sorten auszuwählen.
Immune, resistente oder tolerante Sorten benötigen nur wenig oder ggfs. nur reduzierte Pflanzenschutzmaßnahmen. Sie erleichtern dem Gemüsebauer die Kultur und führen zu hohen Erträgen und tragen positiv zum Umweltschutz bei. Der Blick in den neuen Katalog zeigt Gemüsearten, bei denen gute Züchtungserfolge erzielt wurden. Es handelt sich dabei um Sorten von Gurken, Salat, Paprika, Radieschen, Tomaten, Bohnen, Erbsen, Spinat, Mangold, Zucchini, Kürbis und um die unterschiedlichen Kohlarten. Die Widerstandskraft richtet sich bei diesen Pflanzen – jeweils den Bedürfnissen angepaßt – gegen Falschen und Echten Mehltau, Fusarium, Verticillium, in einem Falle (Chinakohl) gegen Kohlhernie, die Mosaikkrankheiten (Viren), Fett-, Brennfleckenkrankheit u.a.m.
Damit ist aber weder die Aufstellung der resistenten/toleranten Gemüsearten noch diejenige der Krankheiten/Schädlinge, gegen die die Sorten unempfindlich sind, vollständig.
Bei einigen Schädlingen ist die Zusammenstellung der verschiedenen Gemüse auf den Rabatten zur Abwehr der Schädlinge ausschlaggebend. Möhren und Zwiebeln nebeneinander gepflanzt wirkt zum Beispiel gegen die Möhrenfliege. Zur Vorbeugung gegen verschiedene andere Schädlinge hilft Knoblauch. Je eine Zehe in die einzelnen Rabatten als Zwischensaat, hilft unter anderem gegen Wühlmäuse, Blattläuse und es soll auch gegen die Kräuselkrankheit wirksam sein.
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Im Februar können die Frühbeete für die Aussaat vorbereitet werden.
Gartenkompost, der jetzt gut zersetzt ist, kann als ideales Bodenverbesserungsmittel in die Beete und Rabatten eingearbeitet werden. Der Kompost, der noch nicht gut zersetzt ist, kann umgeschichtet werden.
Gut durchgewurzelte Kübelpflanzen können jetzt umgetopft werden. Falls der Topf zu klein geworden ist, kann die Pflanze in einen größeren Topf umgepflanzt oder auch geteilt werden.
Wenn die Temperaturen jetzt noch mal sinken, sollten wir die Fütterung unserer Vögel nicht vergessen.
Denken Sie dabei jetzt schon an den nächsten Winter und säen Sie für sich schöne Sonnenblumen in Ihrem Garten aus. Die Vögel profitieren dann im nächsten Winter von den Sonnenblumenkernen, die Sie dann frisch aus dem eigenen Garten verfüttern können.
Aber passen Sie gut auf, wenn Sie die Sonnenblumen nicht rechtzeitig ernten, dann sind die Vögel schneller als Sie.
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Bei Glätte muss rechtzeitig gestreut werden.
Streusalz sollte aber in der unmittelbaren Umgebung der Beete vermieden werden. Hier sollten Sie lieber mit Sand oder Splitt streuen.
Wenn die gefrorenen Flächen wieder abtauen, wird das Streusalz sonst mit in die Beete gespült. Die Bodenqualität leidet und die Pflanzen werden geschädigt.
Bei frostfreiem Wetter kann der Obstbaum- und Ziergehölzschnitt in Angriff genommen werden.
Bis auf das Steinobst können alle anderen Fruchttragenden Sträucher und Bäume im Winter in Form gebracht werden.
Bei Unkenntnis über die Schnittmaßnahmen können Sie sich in Fachgartencentern Rat holen. Oft bieten diese Gartencenter im Winter auch entsprechende Kurse für Gartenbesitzer an.