Gartenarbeiten im Januar

Bei schönem Wetter im Januar ist frische Luft und Bewegung im Garten, vor allem wenn die Wintersonne lockt äußerst angenehm.

Bäume und Sträucher schneiden

Obstbäume und Sträucher nicht schneiden wenn die Außentemperaturen unter -5°C sind. Bei diesen Temperaturen ist Holz recht brüchig ist und verheilt sehr schlecht.
Beerenobst kann grundsätzlich das ganze Jahr über geschnitten werden. Steinobst nicht im Winter ! schneiden (z.B. Kirschen, Mirabellen, Pflaumen usw. direkt nach der Ernte schneiden. Kernobst (z.B. Apfel, Birne usw.) kann problemlos das ganze Jahr über geschnitten werden.

Wichtig ist, scharfe und saubere Werkzeuge beim Schneiden verwenden.
Äste und Zweige, die parallel zueinander wachsen und Äste die sich überkreuzen, sind zu entfernen. Sie konkurrieren miteinander da sie aneinander scheuern und sich gegenseitig oft verletzten. Außerdem machen Sie sich Licht und Platz streitig. Äste, die nach Innen wachsen, behindern andere Zweige und bilden kaum Blüten bzw. Früchte aus. Solche Zweige müssen auch auslichtet werden. Senkrecht wachsende Äste tragen oft nicht viele Früchte. Der optimale Winkel eines Astes liegt bei ca. 35° zwischen Ast und Ebene. Rindenkrankheiten müssen bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Größere Schnittwunden an Bäumen mit Baumwachs oder speziellen Wundverschlußmitteln versiegeln. Äste sollen komplett bis zum Ansatz entfernt werden. In stehengelassene Aststümpfe können sich Bakterien und Pilze einnisten. Außerdem bilden sich an Stümpfen nicht erwünschte Neuaustriebe. Besser ist es ganze Äste zu entfernen als immer wieder einzelne Äste in Resten stehen zu lassen, denn umso mehr Wunden entstehen am Baum. Beim Beerenobst soll der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel gekürzt werden. Damit erzielt man eine optimale Verzweigung des Strauches. Vor allem bei Johannisbeeren und Stachelbeeren ist dieser Rückschnitt wichtig.

Gepostet in Gartenarbeit, Gut zu wissen | Getagged als , , | 1 Kommentar
-

Hügelbeet – das können Sie darauf anbauen

Grundsätzlich sollte zur Vorbeugung von Schädlingen und Krankheitsbefall eine Mischkultur auf dem Hügelbeet angelegt werden.

Im ersten Jahr nach der Anlage des Beetes wird besonders viel Wärme freigesetzt und es sind viel mehr Nährstoffe als in den folgenden Jahren im Boden vertreten. Deshalb ist es sinnvoll, zunächst Zucchini, Gurken, Tomaten, Paprika und andere wärmeliebenden Gemüsesorten anzubauen.

In den folgenden Jahren können Kulturen mit geringeren Ansprüchen wie Bohnen, Erbsen, Möhren, Rote Beete, Spinat, Mangold, Salate, Radieschen, Rettich oder Chinakohl folgen.

Ab dem fünften Jahr können Kartoffeln angebaut oder das Beet für eine anspruchslosere Beeren-, Stauden- oder Kräuterkultur genutzt werden.

Gepostet in Gartenarbeit, Gut zu wissen | Getagged als , , | Ein Kommentar hinterlassen
-

Hügelbeet – so wird's angelegt

GartenarbeitDas Hügelbeet wird zur optimalen Ausnutzung der Sonneneinstrahlung in Nord – Süd – Richtung ausgerichtet. Heben Sie eine Grube von ca. 30 cm tiefe und ca. 150 – 200 cm breite aus.

Das Innere des Beetes wird mit kleinen Ästen und Zweigen, harten Stängeln von Stauden etc. gebaut. Dieses Material wird lose geschichtet, um für eine gute Durchlüftung des Bodens zu sorgen und die Verrottung der Pflanzen zu beschleunigen.
Die Grassoden (mit der grünen Seite nach unten) die man beim Aushub zur Seite gelegt hat, aber auch Grasschnitt oder Stroh, werden über dem Holzkern aufgeschichtet. Darüber folgt eine ca. 30 – 40 cm dicke Schicht aus feuchtem Laub (nicht von Laubsorten, die nur schwer verrotten und viel Gerbsäure enthalten wie Eiche, Platane, Kastanie, Pappel Ginkgo und Walnuß).

Auf diese Basis kommt eine ca. 20 cm dicke Schicht aus grobem Kompost und als Abschluß wird eine ca. 30 cm hohe Schicht aus feinem Kompost oder guter Gartenerde aufgebracht.

Gepostet in Gartenarbeit, Gut zu wissen | Getagged als , , | Ein Kommentar hinterlassen
-

Hügelbeet

GartenarbeitMit der Anlage eines Hügelbeets können Sie einen großen Teil Ihres noch nicht verrotteten Kompostes verbauen.

Die Anlage des Hochbeetes kann im Herbst oder Winter aber auch sehr zeitig im Frühjahr erfolgen.
Ein Hügelbeet ist aus verschiedenen Schichten verrottbaren Materials aufgebaut. Bei der Verrottung der Pflanzenreste wird Wärme freigesetzt. Die Temperatur des Beetes liegt um bis zu 5°C über der normalen Bodentemperatur. Das Pflanzenwachstum wird dadurch sehr stark gefördert und Sie können früher und schneller ernten.

Wenn das Hügelbeet nach ca. 5-8 Jahren, je nach der Zusammensetztung des Materials,zusammengesackt ist, kann es als reguläres Beet weiter genutzt werden.

Gepostet in Gartenarbeit, Gut zu wissen | Getagged als , , | Ein Kommentar hinterlassen
-

Hügelbeet

Falls Sie schon immer mal ein Hügelbeet anlegen wollten, im Herbst ist dafür ein günstiger Zeitpunkt.

Jetzt fällt eine Menge Laub und Gehölzschnitt an und der Komposthaufen ist noch im Zersetzungsprozeß.

Hügelbeet

Zuerst wird eine Schicht Mutterboden (ca. 20- 30 cm Dicke) abgehoben.

In die so entstandene Grube wird Baumschnitt (die Zweige sollen nicht mehr als 5 cm Durchmesser haben) und Gehölzschnitt eingefüllt.

Darüber wird Laub und Grassoden geschichtet und halbverrotteter Kompost eingefüllt.

Abgedeckt wird das Hügelbeet mit dem zu Anfang ausgehobenen Mutterboden.

Gepostet in Gartenarbeit, Gut zu wissen | Getagged als , , | Ein Kommentar hinterlassen
-