Hallo liebe Garten Spiegel-Leser,
damit Sie auch im Spätsommer Ihre wahre Freude an öfterblühenden Rosen haben, empfehlen wir Ihnen, die verblühten Rosenblüten nach der ersten Blütenrunde (meistens im Juni) abzuschneiden. Bleiben die Blüten stehen, steckt die Rose sehr viel Kraft in das Bilden von Samen und blüht in der zweiten Blütenrunde im Spätsommer nicht mehr ganz so prächtig.
Hier eine kleine Anleitung für den Sommerschnitt:
- Verwenden Sie nur eine scharfe, gute Rosenschere. Rosenscheren in hoher Qualität finden Sie hier.
- Die verwelkten Blüten schneiden Sie bitte mit den zwei bis drei unteren Blättern ab.
- Achten Sie darauf, dass der Trieb über einem nach außen stehenden Auge abgeschnitten wird.
Um gefürchtete Krankheiten abzuhalten, empfiehlt es sich, auch einmalblühende Rosen nach der Blüte auf die oben beschriebene Weise zu entfernen, da die welken Blüten von einigen gefüllten Sorten sehr krankheitsanfällig sind und Sie somit den Befall auf Nachbarrosen vermeiden.
Bitte schneiden Sie die Blüten der Hagebutte nicht ab, wenn Sie Freude an den Hagebuttenfrüchten im Herbst haben, da diese sich sonst nicht entwickeln können.
Für weitere Fragen stehen wie Ihnen natürlich jederzeit zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
Mit sommerlichen Grüßen,
Ihr Team von Garten Schlüter!!

David Austin Rose 'Charlotte®' und Hagebutten jetzt im Onlineshop www.garten-schlueter.de
Bei frostfreiem Wetter kann der Obstbaum- und Ziergehölzschnitt in Angriff genommen werden.
Bis auf das Steinobst können alle anderen Fruchttragenden Sträucher und Bäume im Winter in Form gebracht werden.
Bei Unkenntnis über die Schnittmaßnahmen können Sie sich in Fachgartencentern Rat holen. Oft bieten diese Gartencenter im Winter auch entsprechende Kurse für Gartenbesitzer an.
Bei schönem Wetter im Januar ist frische Luft und Bewegung im Garten, vor allem wenn die Wintersonne lockt äußerst angenehm.
Bäume und Sträucher schneiden
Obstbäume und Sträucher nicht schneiden wenn die Außentemperaturen unter -5°C sind. Bei diesen Temperaturen ist Holz recht brüchig ist und verheilt sehr schlecht.
Beerenobst kann grundsätzlich das ganze Jahr über geschnitten werden. Steinobst nicht im Winter ! schneiden (z.B. Kirschen, Mirabellen, Pflaumen usw. direkt nach der Ernte schneiden. Kernobst (z.B. Apfel, Birne usw.) kann problemlos das ganze Jahr über geschnitten werden.
Wichtig ist, scharfe und saubere Werkzeuge beim Schneiden verwenden.
Äste und Zweige, die parallel zueinander wachsen und Äste die sich überkreuzen, sind zu entfernen. Sie konkurrieren miteinander da sie aneinander scheuern und sich gegenseitig oft verletzten. Außerdem machen Sie sich Licht und Platz streitig. Äste, die nach Innen wachsen, behindern andere Zweige und bilden kaum Blüten bzw. Früchte aus. Solche Zweige müssen auch auslichtet werden. Senkrecht wachsende Äste tragen oft nicht viele Früchte. Der optimale Winkel eines Astes liegt bei ca. 35° zwischen Ast und Ebene. Rindenkrankheiten müssen bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Größere Schnittwunden an Bäumen mit Baumwachs oder speziellen Wundverschlußmitteln versiegeln. Äste sollen komplett bis zum Ansatz entfernt werden. In stehengelassene Aststümpfe können sich Bakterien und Pilze einnisten. Außerdem bilden sich an Stümpfen nicht erwünschte Neuaustriebe. Besser ist es ganze Äste zu entfernen als immer wieder einzelne Äste in Resten stehen zu lassen, denn umso mehr Wunden entstehen am Baum. Beim Beerenobst soll der letztjährige Haupttrieb um ein Drittel gekürzt werden. Damit erzielt man eine optimale Verzweigung des Strauches. Vor allem bei Johannisbeeren und Stachelbeeren ist dieser Rückschnitt wichtig.